Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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PN 1/2017
Ein doppelter Neuaufbruch

An die drei Jahre wurden intensiv Gespräche geführt, im letzten Jahr wurde es besonders dicht – und jetzt ist es soweit: Mit 1. Jänner 2017 beginnen wir unsere „Gemeinsame Pfarre in mehreren Gemeinden“, unsere „Pfarre zur Frohen Botschaft“. Das Leben wird sich weiterhin in den Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden - Paulanerkirche abspielen – und dies unter dem gemeinsamen Dach einer Pfarre. Mit dieser Struktur - Veränderung wollen wir Raum für Neuaufbrüche und Initiativen, arbeitsteiliges Wirken und Verbreiterung unserer Angebote möglich machen – wir wollen nicht geistlos die gewohnten Strukturen weiterführen, sondern neu „gottvoll und menschennah“ unser Leben als Pfarrgemeinde/n entwickeln.

Und dieser Start gehört gefeiert: Daher Willkommen zu unserem großen Startfest der Pfarre zur Frohen Botschaft am Sonntag, 8. Jänner, 10 Uhr in St. Florian. …. ein gemeinsamer großer Gottesdienst aller Gemeinden, wo wir mit unserem Bischof, Kardinal Schönborn, den Start markieren. [Anmerkung der Redaktion: Daher entfällt an diesem Sonntag die 09.30 Messe bei uns]

Wir werden um 10 Uhr die Messe feiern, wo das neue (gemeinsame) Pfarr-Team ganz offiziell vom Bischof beauftragt wird, wir werden anschließend bei einem einfachen Mittagessen weiterfeiern – wir werden erleben, wie groß das neue Miteinander ist und von wie vielen Menschen getragen. Zugleich werden wir den Charme der einzelnen Pfarrgemeinden kräftig zum Klingen bringen: Willkommen!
In den nächsten Jahres wird sich im Pfarrleben einiges ändern – aber nicht, weil wir eine gemeinsame Pfarre bilden, sondern weil sich die Welt ändert (und wir mit ihr). Die gemeinsame Pfarre ist ein Versuch, möglichst intensiv die damit verbundenen Chancen zu nützen.

Zugleich markiert dieser Übergang (es war einer der Hauptgründe, dass wir den Übergang so datiert haben) schon fast den Abschluss unserer 5-jährigen Pfarrgemeinderats-Periode. Es gilt noch, die Wahl gut in den Gemeinden vorzubereiten und die Zeit abzurunden. Und dann geht´s schon in die kommende

Pfarrgemeinderats-Wahl am Sonntag, 19. März 2017

In den nächsten Monaten stehen wir in der spannenden Situation, Strukturen neu zu legen, neue Ideen und Ansatzpunkte einführen zu können; wir können das neue Miteinander mit unserer Handschrift prägen – in unserem eigenen Bereich, wie auch im größeren Miteinander der Pfarre zur Frohen Botschaft. So suchen wir möglichst viele Kandidat/inn/en, die Lust haben, hier etwas zu bewegen und gestalten. Bei der Wahl am 19. März werden diesmal zwei Ebenen gewählt: Der gemeinsame Pfarrgemeinderat der Pfarre zur Frohen Botschaft (wo jede der vier bisherigen Pfarrgemeinden drei Personen wählt) – und in der gleichen Wahl (mit einem zweiten Stimmzettel) neun Mandate eines Gemeindeausschusses, der – ähnlich wie der Pfarrgemeinderat bisher – das Leben der Pfarrgemeinde Wieden – Paulanerkirche gestalten wird.

Mit der Neuwahl tritt in unserer Diözese aber auch eine neue PGR- Ordnung in Kraft, die vorsieht, alle vermögensrechtlichen Bereiche an einem vom PGR beauftragten Vermögensverwaltunsrat abzugeben. Das hat den Vorteil, dass wir uns in unseren beiden Teams (PGR und Gemeindeausschuss) wirklich auf pastorale Fragen des Miteinanders konzentrieren können, während ein Kreis von uns ausgewählten Spezialist/innen/en in unserem Auftrag alles Finanzielle, wie auch Bauliches, erledigt.

Also: Hinein in eine spannende, neue Zeit
meint Euer Gerald Gump

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