Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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Nachrichtenblatt der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner
Dezember 2017
Anbetend wahrnehmen
Es war an einem der Dienstage im November bei der abendlichen stillen Anbetung des Allerheiligsten. Von meinem Lieblingsplatz in der Kirche, der vorletzten Bank, fiel es mir nicht schwer, die Betenden vor mir zu zählen – es waren sechs Personen. War es ein Zufall, dass mein Blick auf das Bild am Familienaltar fiel, das die Geburt Jesu in Bethlehem darstellt? Noch ganz im Zählen verhaftet, setzte ich das bei den auf dem Gemälde dargestellten Personen fort – es sind sechs, Maria und Josef mit eingeschlossen.
  Der liebende und menschenfreundliche  Gott drängt sein Nahesein nicht auf – weder bei der Geburt Jesu in Bethlehm noch im Sakrament der Eucharistie. In Bethlehem erfüllten sich die Verheißungen des Alten Testamentes, im Sakrament der Eucharistie ist seine Nähe gegenwärtig. Um diese „stille Nähe“ wahrzunehmen, ist unsererseits ein Offensein, eine Sehnsucht nötig. Sie anbetend wahrnehmen – das wäre unsere Antwort!

Unsere Paulanerkirche birgt so viele Anregungen zum Dank und zur Anbetung. Weihnachten kann eine Hilfe, ein Ansporn sein,

  meint Ihr Pfarrvikar Franz Wilfinger


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