Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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Nachrichtenblatt der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner
November 2017
Zeichen setzen
Derzeit sind es sechs junge Leute, die ich auf die Taufe vorbereite. Mein Bemühen ist es, ihnen verständlich zu machen, dass wir als Glaubende Antwortende auf Gottes Zuwendung und Liebe sind. In seinem Brief betont der Apostel Jakobus, was er unter Antworten versteht: „Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. Wer sich in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und an ihm festhält, wer es nicht nur hört, um es wieder zu vergessen, sondern danach handelt, der wird durch sein Tun selig sein“[Jak 1,22.25].
  Martin und Elisabeth, die Heiligen der Caritas, haben mit ihrem Beispiel der Nächstenliebe beispielhaft Zeichen gesetzt, die ermuntern können, es mit unseren Kräften in unserem Umfeld zu versuchen.

Wir haben in unserer Kirche ein kleines Bild des hl. Leopold. Auf ein Detail möchte ich aufmerksam machen bei diesem Bild: Ein Engel hält das Modell der Kirche von Klosterneuburg. Ist es nicht naheliegend nachzufragen: Wie bauen heute die Glaubenden an ihrer Kirche weiter, wie bringen sie sich in ihre Gemeinde ein, wo können und wollen sie mit ihrem Einsatz beitragen, dass ihre Gemeinde lebt? Im Zwiegespräch: „Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten“ lässt der hl. Antonius Maria Claret Jesus zu jeder einzelnen Seele persönlich sprechen: „ Es ist nicht nötig, viel zu wissen, um mir zu gefallen, es genügt, dass du mich sehr liebst. Sprich hier also einfach mit mir, wie du mit deinem engsten Freund sprechen würdest.“

Aus Gottes- und Nächstenliebe Zeichen setzen, die Selbstliebe und die Liebe zur Kirche dabei nicht zu vergessen – dazu könnten die oben genannten Heiligen im November ermuntern,

  meint Ihr Pfarrvikar Franz Wilfinger


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