Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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Nachrichtenblatt der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner
April 2019
Erinnern – vergegenwärtigen
In der Liturgie der Osternacht sucht die Kirche zwei Momente zu verbinden: Dem Erinnern dienen die Lesungen aus dem Alten Testament, in denen sich Gott als Befreier und Wegbegleiter für sein Volk Israel erweist, der ihm Überleben und Heimat gibt. Aus Israel wird der erstehen, leiden, sterben und auferstehen, der allen Menschen den Weg zu Leben und Heil zeigt und durch seine Begleitung das Erreichen des ewigen Zieles ermöglicht. Das künden die Lesungen aus dem Neuen Testament.
  In wirksamen heiligen Zeichen (Brot, Wein, Taufwasser) wird das einmal in der Vergangenheit Geschehene gegenwärtig. Diese wirksamen Zeichen erkennen wir in den Sakramenten. Daher war in den ersten Jahrhunderten der Kirche die Taufe von Erwachsenen in der Osternachtfeier.

Heuer werden bei uns einige junge Erwachsene getauft, gefirmt und zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie empfangen. Etwa ein Jahr dauerte ihre Vorbereitung.

An der Osterkerze, dem Symbol des Auferstandenen, finden sie neben der Jahreszahl 2019 auch drei Worte – Weg, Wahrheit, Leben, (vgl. Joh 14,6) ein Bekenntnis, dass wir dankbar an Christus, den Auferstandenen, glauben,
  meint Ihr Pfarrvikar Franz Wilfinger


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