Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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Nachrichtenblatt der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner
Dezember 2019 Nr. 12
Wo der Himmel die Erde berührt
Die Überschrift ist dem Schlusssatz des Artikels zu verdanken, den Sie auf der nächsten Seite lesen können. Vor einiger Zeit ersuchte ich einen jungen Mann, der regelmäßig den Gottesdienst im außerordentlichen Ritus mitfeiert, um einen kurzen Beitrag für unser Nachrichtenblatt. Er war über mein Ansinnen erstaunt. Auf seine Gegenfrage, worüber er denn schreiben solle, schlug ich ihm vor, doch zu beschreiben, wie unsere Kirche auf ihn wirkt. Er ging auf meinen Vorschlag ein und sandte mir seinen Beitrag, wofür ich mich bedankte. Vielleicht regt er Lesende an, auf die Wirkung des Kirchenraumes bei sich selbst zu achten. Mich hat sein Schlusssatz deswegen sehr berührt, weil er wiedergibt, was das große Bild bei unserem Familienaltar darstellt:
  Bei der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem da hat unüberbietbar der Himmel die Erde berührt. Das hilflose Kind in der Krippe, den Mensch gewordenen Sohn Gottes, beten die Hirten an, Maria und Josef haben je auf ihre Weise an dieser „Berührung“ mitgewirkt, die Engel bezeugen und bestätigen von oben herab, vom Himmel, die bleibende und unwiderrufliche Zuwendung Gottes zu uns Menschen.
Heute bestätigen wir – durch unser Leben und Tun –, wir glauben, dass unsere Kirche – die Gemeinschaft und der Bau – solche „Berührungspunkte“ sind. Heute dürfen wir mitwirken, dass Menschen den liebenden und nahen Gott verspüren.
  Pfarrvikar Franz Wilfinger

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