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Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki |
| Rundbrief 2/2026 | vergangen - vergessen - vorbei |
| Zu unserem Thema – Vergangenheit ist Geschichte – sind mir diese drei Begriffe eingefallen. Vergangen und vorbei sind eine Tatsache, die ich nicht leugnen kann. Mit dem Vergessen ist das etwas anders. Vieles von dem, was ich im Laufe meines Lebens gelebt, erlebt, durchlebt habe, wird in Vergessenheit geraten, oder mir einfach nicht präsent bleiben, manches für immer, anderes nur vorübergehend. Das ist gut und notwendig. Manches allerdings wird sich einprägen, daran werde ich mich erinnern, erinnern können. Das können positive Erlebnisse, aber auch negative Erfahrungen sein. | |
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Es gibt dann Momente, Anlässe oder Zeiten, in denen diese Erinnerungen aus meiner (Lebens-)Geschichte wieder hochkommen, oder wo ich mich ganz bewusst mit meiner Vergangenheit, mit meiner Geschichte beschäftige und versuche in den Erinnerungen zu kramen. Fotos oder schriftliche Aufzeichnungen können dabei ebenso helfen, wie die Erzählungen von Menschen, die dabei waren und sich auch daran erinnern. |
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| Es kommt mir dann zu Bewusstsein, dass ich das, was geschehen ist, was vergangen und vorbei ist, nicht ändern kann. Ich kann feststellen, ob es gut und richtig, oder falsch war und ich aus heutiger Sicht wieder so oder anders handeln würde. Manches wird mir als Schatz bleiben, für den ich Gott und Menschen dankbar bin. Anderes werde ich loslassen müssen, mich von Geschehenem oder Versäumten verabschieden, damit es mein jetziges und zukünftiges Leben nicht negativ beeinflusst. Alles aber gehört zu meiner Vergangenheit, zu meiner Geschichte. | |
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An mir liegt es zu entscheiden, wie ich damit umgehe, ob und was ich daraus lerne. Damit kann ich den Weg in die Zukunft vorbereiten. |
| Susanne Kopeszki (RB der BG/PHH der ED Wien 2/2026) |