Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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Rundbrief 4/2017 Geschenke – Zeichen der Freude
Du hast mir mit deinem Besuch eine große Freude bereitet. Ich freue mich, Dich zu sehen. Ich bin froh, dass es Dir wieder gut geht. Ich könnte vor Freude tanzen/springen.
Solche oder ähnliche Worte höre ich immer wieder. Dabei tue ich gar nichts Besonderes, sondern nur das, was ich im Moment für gut und richtig halte. Aus eigenem Erleben weiß ich, dass es oft die kleinen Dinge sind, die mir und anderen Freude machen und oft nicht einmal (viel) Geld kosten.
Ich hatte eine ganz liebe Freundin, die mit Leidenschaft für andere Geschenke und Glückwunschkarten selbst gestaltete. Sie selber hatte eine Freude daran andere zu beschenken. Nur als wir ihr zum Geburtstag auch eine Freude machen wollten, lehnte sie ab. Es war für mich gar nicht einfach, ihr klarzumachen, dass sie uns die Freude gönnen soll ihr auch eine Freude zu machen, so wie sie es immer getan hat.
Gerade zu Weihnachten hat das „Freude bereiten wollen“ Hochsaison. Gott beschenkt uns, er schenkt sich in seinem Sohn. Die Engeln verkünden den Hirten und damit auch uns eine große Freude: heute ist euch der Heiland geboren, Christus der Herr!
Die Freude von Gott geliebt und sein Kind zu sein kann mich auch dann tragen und stützen, wenn gerade schwere Zeiten sind und mir oberflächlich so gar nicht zur Freude zumute ist.
  Diese Freude, die als Grundmelodie mein Leben als Christin tragen kann und trägt, wünsche ich uns allen. „Freut euch ihr Christen, freuet euch sehr. Schon ist nahe der Herr.“ Er ist mir nahe. Ich kann ihm begegnen – in mir, im Gebet. Im Advent kann und will ich mir dazu wieder bewusst Zeit nehmen.
Vielleicht spüren dann die anderen meine Freude über das Geschenk von Gott geliebt zu sein.
  Susanne Kopeszki (RB der BG/PHH der ED Wien 4/2017)