Msgr. Franz Wilfinger und Susanne Kopeszki

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Nachrichtenblatt der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner
Juni 2018
„Vater“

Wenn Jesus von Gott spricht, dann nennt er ihn:“Euer Vater im Himmel“. Er zeichnet das Bild eines Hausvaters seiner Zeit, der den Raum schafft und schützt, in dem die Seinen zu Hause sind. Freilich, unser Wort „Vater“ gibt die Wärme und Zärtlichkeit nicht wieder, die in der Ausdrucksweise Jesu gelegen hat. „Väterchen“, sagt der Russe, „lieber Vater“, sagt Luther. All dies schwingt mit.Wenn aber Gott der zärtlich geliebte Vater ist, dann ist das Dasein insgesamt eingefasst von einem verlässlichen, umgrenzten Rahmen, aus dem wir nicht hinausfallen, auch nicht in unserer Zeit, in der die Angst um sich greift, der Mensch könne am Ende in den ungeheuren Raum hinausstürzen, in die Leere, die sich ihm erschlossen hat. Wenn Gott der Vater ist, ist Vertrauen möglich. Im Vater unser, das Jesus uns vorsprach, drückt es sich aus.

Es gibt Worte, die sind wie eine Herberge.
[Aus: Wie wir beten können, S.236 von Jörg Zink]

  Pfarrvikar Franz Wilfinger


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